• Jrene Rolli

Inklusiv Schreiben: Mit Tool oder Texter*in?

Seit über einem Jahr unterstütze ich Witty Works unter anderem als Texterin für inklusive Sprache. Ich schreibe Stellenanzeigen so um, dass sich möglichst viele Menschen davon angesprochen fühlen. Dasselbe tut aber auch der Diversifier. Das Tool überprüft Texte automatisch und schlägt bessere Alternativen vor. Braucht es wirklich uns beide?


Viele Menschen bangen um ihren Job, wenn ihre jahrelang geschätzten Aufgaben plötzlich moderne Technologien schneller, zuverlässiger und günstiger übernehmen. Und das nicht zu Unrecht: Mit der digitalen Transformation wandeln sich auch viele Berufsbilder.


So sehr aber unser Leben von Maschinen geprägt ist, ohne menschliches Zutun würde keine von ihnen existieren. Wir haben das Gefühl, wir könnten nicht ohne Technologie leben? Dasselbe würden wohl Maschinen von uns Menschen denken, wenn sie denn ihre Gefühle eigenständig äussern könnten.


Darum liegt es auch nahe, dass wir gemeinsam die besten Resultate erzielen. Dann, wenn wir uns aufeinander einlassen und die Synergien von Mensch und Maschine nutzen. Das tun auch wir bei Witty Works, wenn wir Stellenanzeigen von Unternehmen auf eine inklusive Sprache optimieren.


Haben Sie gewusst, dass jede Stellenanzeige im Diversifier zusätzlich von spezialisierten Texter*innen persönlich überprüft wird?

So läuft der Prozess bei uns ab:


Schritt 1: Diversifier

  • überprüft Wörter zuverlässig und automatisch

  • zeigt in Echtzeit bessere Alternativen an

  • ist garantiert unvoreingenommen

  • basiert auf einer fundierten Datenbank

  • lernt stets dazu und vergisst nichts


Schritt 2: Texter*in

  • überprüft Inhalt ganzheitlich

  • erkennt, was «zwischen den Zeilen» steht

  • ergänzt Text mit unterstützenden Inhalten

  • bringt – wenn nötig – emotionale Komponenten ein

  • berücksichtigt individuelle Wünsche


Schritt 3: Diversifier

  • garantiert, dass Texter*in objektiv war


Darum fürchte ich mich als Texterin nicht von dem Diversifier, sondern freue mich auf jeden weiteren gemeinsam Arbeitstag. Und das, obwohl sich meine Rolle verändern wird, da das Tool schnell dazulernt, nichts vergisst und immer intelligenter wird. Für die menschliche Komponente wird immer ein Mensch nötig sein, auch wenn letztlich eine Maschine das Resultat ausspuckt. Schliesslich ist auch Künstliche Intelligenz nicht frei von Vorurteilen und braucht aufmerksame Menschen, welche den Einsatz bewusst hinterfragen.


Zurzeit drückt der Diversifier übrigens die Schulbank an der Berner Fachhochschule. Dank Innosuisse finden wir zurzeit gemeinsam heraus, wie wir mit NLP die automatisierte Textanalyse weiter verbessern können. Damit inklusives Schreiben für Sie zukünftig noch einfacher und alltäglicher wird.


Probieren Sie den Diversifier jetzt kostenlos aus.

Hinweis: Die zusätzliche Textüberprüfung durch Texter*innen ist erst in der bezahlten Version des Diversifiers enthalten.

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